Im Frühjahr 2024 erhielten wir die Akkreditierung als Erasmus+-Schule, die sowohl unseren Schülerinnen und Schülern als auch unseren Lehrkräften tolle Möglichkeiten zum europäischen Austausch eröffnet. So konnten wir durch die finanzielle Förderung der Europäischen Union im Herbst 2024 unseren Schulleiter Herrn Lück gemeinsam mit den Lehrkräften Herrn Götz und Frau Shahbas-Treis zu unserer Partnerschule in Estland, dem Kunstigümnaasium in Tallinn, entsenden, um dort einen Einblick in das estnische Schulsystem zu bekommen und neue Formen der Demokratiebildung sowie künstlerischen Förderung kennenzulernen.
Anlässlich unseres Demokratietags im Februar 2025 konnten wir mit finanzieller Unterstützung durch Erasmus+ einen Experten und eine Expertin des Centre européen Robert Schuman in Metz (Frankreich) einladen, um mit dem 10er-Jahrgang ein zweitägiges Planspiel zum Thema „Natur und Macht“ durchzuführen.
Ein absolutes Highlight war für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 und 10 sowie für die begleitenden Lehrkräfte Frau Häfele, Frau Muhlert und Herrn Lemaire der mehrtägige Besuch bei unserer Partnerschule Collège Les Iris in Villeurbanne/Lyon (Frankreich). Endlich konnten wir uns nach unserem virtuellen Austausch über eTwinning auch im echten Leben kennenlernen, und es entstanden viele neue Freundschaften. Dabei konnten wir zu unserem Projekt „How to be happy in Europe“ ein ganz eindeutiges Fazit ziehen: „Meeting new friends with Erasmus+ makes us happy.“
Zudem durften wir uns selbst über Erasmus+-Besuch freuen: Im Mai 2025 hatten wir eine Lehrerin von einer Schule in Gaziantep (Türkei) zu Gast, die vor allem in den Jahrgängen 5 bis 7 beim Unterricht in Sport, Englisch und Kunst zuschaute. Nicht nur sie bekam so einen Einblick in unseren Schulalltag – auch für uns war der Austausch mit ihr sehr interessant und gewinnbringend. Ein ganz dickes Lob ging von ihr dabei an unsere Schülerinnen und Schüler, die sie so freundlich empfangen und bei Verständnisschwierigkeiten manchmal auch mit ihren Türkischkenntnissen ausgeholfen haben.
So ging für uns ein ereignisreiches erstes Jahr als Erasmus+-Schule zu Ende, mit der Aussicht auf viele weitere europäische Erlebnisse im folgenden Schuljahr.





